Das Hüttenwochenende der Jusos-Starnberg vom  02.-04. August war begleitet von einer Menge Spaß und einer sehr guten Gemeinschaft. Zu acht fuhren wir von Starnberg mit einem Kleinbus nach Österreich zu unserer Hütte mit dem Namen Tschofen-Hütte. Nach über zwei Stunden Fahrt,
erreichten wir das montafoner Tal an der Grenze zur Schweiz und suchten dort unsere schöne Hütte. Beim Kontakt mit den Einheimischen stellten wir jedoch fest, dass es sehr viele Personen mit dem Nachnamen „Tschofen“ in der Region gibt. Zum Glück konnten wir uns per Telefon zurechtfinden und erreichten das Haus mitten im Tal zwischen Gebirgsmassiven. Aufgeheizt von der Sonne spazierten wir Jusos erstmal zu einem kühlen Gebirgssee und genossen dann unsere gemütliche Hütte. Am Abend sahen wir uns gemeinsam den Film „150 Jahre SPD“ auf unserer Leinwand  an, der auch schon im Starnberger Kino gelaufen war. Im Anschluss wurde viel diskutiert, ob uns der Kurs der SPD und der Politik generell gefällt und was man besser machen könnte. Der nächste Morgen war begleitet von Melonen und einer strahlenden Sonne, sodass wir uns schon früh auf den Weg in das Gebirge machten. Insgesamt sechs Stunden lang versuchten wir die „Silvretta-Hütte“ in der Schweiz zu erklimmen. Vielleicht lag es an dem atemberaubenden Panorama, einer ausgiebigen Schneeballschlacht und dem eiskalten Gebirgsbach oder an den zahlreichen Kühen, dass wir uns dann aber zu einer anderen Selbstversorgerhütte  verliefen. Obwohl wir erschöpft vom Wandern waren, wurde den ganzen Abend gelacht und dazu ausgiebig auf dem Grill unserer Nachbarn Fleisch, Würstl und Zucchini gebraten (verbrannt). Wir können es bis heute nicht glauben, dass schon am Vorabend der Bademeister an dem Gebirgssee zufällig erwähnt hatte: „Um 19 Uhr schließen wir und um 19.30 Uhr regnet es.“ Tatsächlich zog plötzlich ein kurzes Unwetter auf und um 19.28 Uhr fiel der erste Tropfen. Also verlagerten wir die Grillgemeinde schnell in die bequeme Hütte. Im Anschluss gab es einen spannenden Vortrag zum Thema: Politik und Sprache, bei dem die Gruppe nicht nur Willy Brandt und Helmut Schmidt analysieren durften, sondern auch praktische Tipps zum Halten eines Vortrags bekamen. Das ganze wurde natürlich auch gleich praktisch in einem lustigen Spiel angewendet. Auch der letzte Morgen war wieder voller Action. Eine Gruppe zog noch einmal zum Wandern los, während die Andere einen 2600 m hohen Berg mit einer Sommerrodelbahn hinunterrauschte. Unsere Gastgeber waren begeistert von unserer Motivation und verabschiedeten sich herzlich von uns. Hoffentlich können wir bald wieder vorbeikommen.

Ermöglicht wurde uns das Hüttenwochenende vor allem durch Klaus Barthel, unseren Bundestagsabgeordneten, der uns nicht nur finanziell, sondern auch mit guten Ratschlägen tatkräftig zur Seite gestanden hat. Auch Tim Weidner, dem SPD-Landtagskandidat Starnberg sei an dieser Stelle herzlich für seine Unterstützung gedankt. Vielen Dank an alle, die dabei waren und dazu beitragen, dass die Jusos-Gemeinschaft in Starnberg so gut funktioniert. Tschofig war’s, bis zur nächsten Aktion!

JUSO Hüttenwochenende 2013

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