Wieviele Tage vergehen durchschnittlich nach der Bundestagswahl, bis der Kanzler gewählt ist? Wer hatte jetzt nochmal den Friedensnobelpreis? Welche Länder gehören zur EU?

Die Junge Union (JU), die Jungen Liberalen (JuLis) und die Jungsozialisten (Jusos) aus dem Starnberger Raum hatten eingeladen, um gemeinsam solchen Fragen auf den Grund zu gehen. Dazu durften die zahlreichen Gäste bei einem Politik-Quiz mitmachen, das von den Vorsitzenden des Kreises Starnberg der verschiedenen Parteien moderiert wurde. Von jeder der Jugendgruppen waren einige Mitglieder dabei, aber auch mehrere Parteifreie bekamen einen „Quiz-Buzzer,“ mit dem man sich durch richtige Antworten Punkte sammeln konnte, um Quiz-König zu werden. Weiterlesen

Der Quizabend ist für jeden, der sich ein bisschen für Politik interessiert und gerne sein Wissen erproben und erweitern möchte. Dabei soll es ein lustiger Abend werden, bei dem man die Jugendgruppen der großen Parteien kennenlernen kann. Mit dabei ist die Junge Union, die Jungen Liberalen und natürlich wir Jungsozialisten. Die Flimmis-Bar in Tutzing (Kirchstraße 3) ist gut ausgerüstet mit Buzzern und einer großen Leinwand. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Der Abend startet dort um 20 Uhr und die Quizfragen dauern voraussichtlich 2 Stunden mit Pausen.

Jeder, der über Politik diskutieren möchte ist herzlich eingeladen.

 

Schreib mir doch einfach, wenn du mehr Infos brauchst.

Vorsitzender der Jusos-Starnberg Peer Breier: peerbreier@ymail.com

Wir Jusos aus Starnberg laden alle die Interesse haben ein, mit uns zu der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in München „Gerhard Schröder – Kanzlerjahre“ zu gehen. Dort wird im Bayernforum (Prielmayerstr.3) dieser interessante Film vorgestellt und im Anschluss daran heiß diskutiert.
„Sieben Jahre, die Deutschland prägten: Der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder blickt in diesem Portrait zurück auf die Themen, die von 1998 bis 2005 eine ganze Nation bewegten.
Gerhard Schröder schickte deutsche Soldaten auf Friedensmission ins Ausland – weigerte sich aber, George Bush bei seinem Irak-Feldzug zu unterstützen. Er kündigte statt blühender Landschaften den dornigen Weg der Agenda 2010 an und provozierte mit Luxus-Maßanzug und Havanna. Ein Mann der Gegensätze, der sich aus kleinen Verhältnissen nach oben gekämpft hat und diesen Kampfgeist nie verlor – um dann doch überraschend die Flinte ins Korn zu werfen, denn seine Entscheidung für Neuwahlen war der Anfang vom Ende seiner Kanzlerschaft.
Was hat ihn getrieben, wo hat er erfolgreich Politik gestalten können, wo ist er gescheitert?“

Für alle die mitwollen ist die Veranstaltung kostenfrei, allerdings muss man sich frühzeitig dafür anmelden. Schreibt uns Jusos doch einfach an, wenn ihr mehr Infos wollt.

Wir freuen uns sehr auf euch!

juso_vorstand_2013Die Versammlung beginnt wie angesetzt um 17.30 Uhr im Restaurant Plaka, 
Am Markt 1, Gilching. Von den Anwesenden sind

stimmberechtigt (6):
– Aljoscha Voggenreiter
– Conny Starp
– Mary Chairopoulou
– Peer Breier
– Daniel Pfaller
– Martin Pechatscheck (Protokollant)

nicht stimmberechtigt (3):
– Felix Uhr (Schriftführer)
– Bennet Breier
– Tim Weidner (geladener Gast zur Diskussion)

von der Presse:
– Uli Singer (Starnberger Merkur)

Begonnen wird mit der Wahl des/der neuen Vorsitzenden.
Es kandidieren:

– Peer Breier (einziger Kandidat)

In seiner Vorstellungsrede hebt er die Diskussionskultur der Jusos hervor, die er im Falle einer Wahl gerne durch monatliche Treffen gerne noch weiter fördern möchte. Er möchte den Kontakt zu Schülerinnen und Schülern intensivieren, etwa durch Breakdance vor Schulen.

Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen: 5
Nein-Stimmen: 0
Enthaltungen: 1

Der Neue Vorsitzende der Jusos Starnberg Peer Breier bedankt sich bei seinem Vorgänger Aljoscha Voggenreiter, der ihm auch als erster gratuliert.

Als nächstes wird der/die stellvertretende Vorsitzende gewählt.
Es kandidieren:

– Mary Chairopoulou (einzige Kandidatin)

Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen: 5
Nein-Stimmen: 0
Enthaltungen: 0
(Lediglich 5 der 6 Stimmberechtigten nehmen an der Abstimmung teil.)

Nun ist die Wahl der drei Beisitzer dran.
Kandidaten (Abstimmungsergebnis in Klammern):

– Christian Winkelmeier (kandidiert in Abwesenheit, 6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)
– Jonas Wolff (kandidiert in Abwesenheit, 6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)
– Conny Starp (6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)

Nach einer kurzen Photo-Pause werden die drei Delegierten sowie die drei Ersatzdelegierten für die Bezirkskonferenz gewählt.

Als DelegierteR kandidieren (Abstimmungsergebnis in Klammern):

– Mary Chairopoulou (6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)
– Peer Breier (6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)
– Jonas Wolff (kandidiert in Abwesenheit, 6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)

Als Ersatzdelegierte kandidieren (Abstimmungsergebnis in Klammern):

– Christian Winkelmeier (kandidiert in Abwesenheit, 6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)
– Daniel Pfaller (6x Ja, 0x Nein, 0x Enthaltungen)

Nun Folgt eine anregende Diskussion mit Tim Weidner. Themen sind vor allem Bildungspolitik und der Landtagswahlkampf.

Um 20.00 Uhr wird die Jahreshauptversammlung der Jusos Starnberg einstimmig für beendet erklärt.

Das Hüttenwochenende der Jusos-Starnberg vom  02.-04. August war begleitet von einer Menge Spaß und einer sehr guten Gemeinschaft. Zu acht fuhren wir von Starnberg mit einem Kleinbus nach Österreich zu unserer Hütte mit dem Namen Tschofen-Hütte. Nach über zwei Stunden Fahrt,
erreichten wir das montafoner Tal an der Grenze zur Schweiz und suchten dort unsere schöne Hütte. Weiterlesen

Am 23. Juli berichtet der Starnberger Merkur von unserer gelungenen Veranstaltung mit dem Spitzenkandidaten Christian Ude (SPD) wie folgt:

 

Im letzten Absatz des Artikels heißt es wörtlich: „Provinz ist halt doch Provinz, auch was das Schriftliche angeht. Vor der Bühne prangt ein vermutlich privat gebasteltes Plakat, das grammatikalisch verbesserungswürdig fordert: „CU in der Staatskanzlei“. Mit der Bildungsmisere hat Ude also schon mal Recht.“

Der Verfasser dieser Zeilen ist offensichtlich einem Wortspiel aufgegessen und hat sich augenscheinlich nicht die Mühe gemacht, dieses durch Nachfrage zu entschlüsseln. Unser Juso Christian Winklmeier war so freundlich und hat ihn aufgeklärt. Hier der verfasste Leserbrief an die Redaktion vom Starnberger Merkur:

Mit „CU in der Staatskanzlei“ bemalten die Jusos im Landkreis Starnberg ein Plakat auf Anregung Ihres Vorsitzenden Aljoscha Voggenreiter und mussten als Folge viele Fragezeichen in den Gesichtern der Pressevertreter sehen. Den Autor des Artikels „Ude kein einziges Mal polemisch“ scheint der polemikfreie Vortrag so verdutzt zu haben, dass er selbst zu diesem Stilmittel greifen musste. Den auf den ersten Blick grammatikalisch falschen Satz sieht er als Beweis für die von Ude angesprochene Bildungsmisere in Bayern. Vielleicht wollte sich der kritische Autor mit der genannten Bildungsmisere aber auch selbst auf die Schippe nehmen, weil er diesen Satz einfach nicht verstehen wollte? Man muss kein Dan Brown sein, um die Doppeldeutigkeit dieses Satzes zu erkennen: So wissen doch scheinbar viele Nutzer des Neulands namens Internet, dass mit der Abkürzung „CU“ zwar zum Einen der kommende bayerische Ministerpräsident, aber auch der Netzjargon „See you“ (zu deutsch: Man sieht sich) gemeint sein kann. Dieses in der Tat für manchen im Festzelt nur schwer erkennbare Rätsel wurde übrigens auf Facebook innerhalb von nur 16 Minuten gelöst. Gott sei Dank kann man also doch noch Hoffnung auf ein Ende der Bildungsmisere in Bayern haben. Nix für unguat, Herr Lochte, aber in Zukunft einfach uns fragen, in Neuland suchen oder gemäß Boethius (römischer Philosoph) handeln: „Si tacuisses, philosophus mansisses.“ (Christian Winklmeier)

Die deutsche Sozialdemokratie und die ihr angehörigen Menschen haben zweifelsohne Geschichte geschrieben. Eine Geschichte, die Starnberger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in einer Festwoche vom 04. bis 10. Juli erzählen wollen.

Wir laden Dich herzlich zu einen unserer zahlreichen Veranstaltungen ein (Termine s. unten). Wir Starnberger Jusos werden oft vor Ort sein und würden uns über einen Besuch von Dir sehr freuen.

Damit Du schon mal weißt was Dich erwartet, hier ein kleiner historischer Rückblick:

Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitsvereins durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu Willy Brandts Ostpolitik und dem Atomausstieg der heutigen SPD: Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Nicht immer an der Macht – aber nie machtlos! Zunächst als soziale Bewegung, später als Partei erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran.

SPD nach 1945 – das „sauberste Stück Deutschlands“

Selbst angesichts der Verfolgung durch die Politik Bismarcks, durch die Nationalsozialisten und das SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu. Kurt Schumacher, 1946 durch eine Kriegsverletzung im 1. Weltkrieg und durch eine über neunjährige KZ-Haft während der NS-Diktatur gezeichnet, sprach 1946 von der SPD als „dem saubersten Stück Deutschlands“. Im Gegenzug zu anderen Parteien musste sie nie ihren Namen ändern, nicht in der wilhelminischen Zeit unter Bismarck, nicht nach dem 1. Weltkrieg in der Weimarer Zeit, nicht nach 1945. Nach Verfolgungen, Verboten und auch selbst verursachten Spaltungen ging sie gestärkt daraus hervor. Die Partei hat einen wesentlichen Anteil daran, dass die Wandlung des Bürgers vom Untertan zum Staatsbürger erfolgen konnte.

Willy Brandts Kniefall / Bild: (c) APA/Dpa (-)

Willy Brandts Kniefall von Warschau am 7. Dezember 1970 / Bild: (c) APA/Dpa (-)

Demokratie und Menschrechte – gelebt von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten

Eine Wurzel der SPD waren die Arbeiterbildungsvereine. Durch sie sollten die Menschen der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen näher kommen. Bis heute ist das Thema Teilhabe durch Bildung ein wichtiger Bestandteil der politischen Arbeit. Eine weitere Traditionslinie der Partei ist die Bekämpfung materieller Not. Auch heute leben immer mehr Menschen von Transferleistungen. Obwohl sie Vollzeit arbeiten, sind sie von Armut bedroht. Aufklärung und Toleranz sind eine weitere Säule der Sozialdemokratie. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung sollen Menschen gleiche Chancen wahrnehmen können, um ihr Leben zu gestalten. Lösungen müssen auch immer europäisch und global gedacht werden. Solidarität hört nicht an den Grenzen auf.

Das Einsetzen für Demokratie und Menschenrechte, gegen Rassismus und Intoleranz ist auch noch im 21. Jahrhundert notwendig. Als älteste Partei auch in Bayern sind für die SPD in Starnberg diese Sätze Programm seit 121 Jahren. Die SPD hat im Laufe der 150 jährigen Geschichte auch Fehler gemacht und wurde durch Spaltungen immer wieder geschwächt. Sie hat zwar manchmal den Mut, aber nie das Ziel aus den Augen verloren.


Du findest alle Termine der Starnberger Veranstaltungsreihe unter
http://www.spd-kreis-starnberg.de

Wie stellte Peer Steinbrück in seiner Parteitagsrede vom 09. Dezember 2012 (1) so treffend fest:

Die  Fliehkräfte  in  dieser Gesellschaft  nehmen  zu:  durch  eine  wachsende  Kluft  in  der  Vermögens-  und Einkommensverteilung,  durch  unterschiedliche  Startchancen  von  Kindern  aus  materiell besser  gestellten  Etagen  unserer  Gesellschaft  und  Kindern  aus  bildungsferneren Schichten,  durch  die  Spaltung  des  Arbeitsmarktes,  weil  die  Zahl  der  unsicheren  und unterbezahlten  Jobs  zunimmt,  und  auch  durch  finanziell  marode  Kommunen,  die  ihre sozialen Brennpunkte nicht mehr in den Griff kriegen, weil ihnen das Geld dafür fehlt.

Und in der Tat, die Zahlen geben Peer Steinbrück recht. Laut dem DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) ist die Armutsrisikoquote im Zeitraum 1984 bis 2010 um 44% angestiegen. Die Mittelschicht, ehedem das Rückgrat der deutschen Gesellschaft, ist in den Jahren 1997 bis 2010 um 5,7 Millionen Menschen geschrumpft. (2) Dafür besitzen heute die Reichsten 0,1% der Bevölkerung 22,5% des Privatvermögens. Auf der anderen Seite besitzen die Ärmsten 50% nur 1,4% des Privatvermögens. (3)

Wie sich solche Entwicklungen auf die Gesundheit jedes Einzelnen und folglich den Gesamtzustand der Gesellschaft auswirken, beschreibt der britische Gesundheitswissenschaftler Richard Wilkinson (Buch „Gleichheit ist Glück“, erschienen 2009) in einer Rede von 2011. An Hand ausgewerteter Daten – die Zahlen stammen von UN, Unicef und der WHO – zeigt Wilkinson eindrucksvoll, was krasse Ungleichheit in einer Gesellschaft anrichtet.

Peer Steinbrück und die Sozialdemokratische Partei Deutschland haben Recht, wenn sie die nächste Bundestagswahl als Richtungsentscheidung für mehr soziale Gerechtigkeit ausrufen!

 

(1)Parteitagsrede Peer Steinbrück vom 09. Dezember 2012:

http://peer-steinbrueck.de/Parteitag/84000/parteitag_2012.html;jsessionid=20FA273A004F798FE7062FC195ABD6B5

(2)DIW Berlin, The Socio-Economic Panel Study 2011:
http://www.diw.de/documents/vortragsdokumente/220/diw_01.c.388794.de/v_2011_grabka_einkommensverteilung_paderborn.pdf

(3)SPD Studie mit Quellenangabe DIW 2011:

https://www.spd.de/themen/76408/gerechte_gesellschaft.html

Eure Meinung zähl!Die SPD hat im Kreistag den Schulentwicklungsplan für die weiterführenden Schulen auf den Weg gebracht. Dank des Einsatzes der Sozialdemokraten im Landkreis Starnberg wird nun auch hier eine große Lücke im Bildungsangebot geschlossen. Gewinner sind die Schülerinnen und Schüler, die in Zukunft diese berufliche Oberschule nutzen können. Am 4. Februar 2013 wird der Kreistag in einer Sondersitzung darüber entscheiden, in welcher Gemeinde des Landkreises die FOS/BOS gebaut werden soll.
 
 
 
An der Meinung der Bürgerinnen und Bürger sind wir sehr interessiert – daher unsere Frage: Für welche Gemeinde als künftigen Standort einer FOS/BOS sind Sie?

Abstimmen können Sie hier.

UDE gewinnt!Beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg am 27. Februar 2013 – übrigens erstmals mit Marcus H. Rosenmüller als Singspielchef – wird heuer wieder Schauspieler und Kabarettist Uli Bauer als Christian Ude auftreten. Manche von uns hatten schon die Gelegenheit, die beiden im Rahmen einer Kabarett-Veranstaltung live zu erleben – einfach unglaublich, wie ähnlich sie sich geworden sind.

Bei dieser Aufführung haben wir zwei Preise erstanden, die wir an dieser Stelle mit einem Gewinnspiel verlosen wollen:

1. Preis: Buch „Christian Ude – Vom Rathaus in die Staatskanzlei“ von Rainer Ostermann, doppelt signiert von Christian Ude und Uli Bauer
2. Preis: Buch „Mein Pinselohrschwein und andere große Tiere“ von Christian Ude, doppelt signiert von Christian Ude und Uli Bauer.

Das Fotorätsel und das Teilnahmeformular finden Sie auf www.tim-weidner.de.
Wir wünschen viel Erfolg!